Sommertag – der letzte vorerst

Sommer in Orange

„Ich sauge den Sommer in mich wie die Wildbienen den Honig“, sagte sie. „Ich sammle mir einen großen Sommerklumpen zusammen und von dem werde ich leben, wenn… wenn es nicht mehr Sommer ist. Und weißt du, woraus der besteht? Es ist ein einziger großer Kuchen aus Sonnenaufgängen und Blauberreisig mit reifen Beeren und Sommersprossen, die du auf den Armen hast, und allabendlichem Mondschein über dem Fluss und Sternenhimmel und Wald in der Mittagshitze. Voll von Sonnenlicht auf den Fichten und kleinen Regenschauern und all sowas. Und voller Eichhörnchen und Füchse und Hasen und Elche und dazu alle Wildpferde, die wir kennen. Und auch noch unser Schwimmen und Reiten im Wald – ja, da hörst du, dass mein großer Kuchen aus allem besteht, was Sommer ist.“

An dem wahrscheinlich letzten (oder vorletzten?) Sommertag dieses Jahres hätte ich gerne etwas ähnlich Schönes und Weises verfasst – aber das überlasst man wohl besser den Profis. In diesem Fall: Astrid Lindgren in „Ronja Räubertochter“.

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